Unterschied zwischen Theorie und Praxis!

Am vergangenem Samstag den 27.08.2018 waren wir zu Gast beim TSV Auerbach. Zunächst hatten wir Schwierigkeiten ins Spiel zu finden. Wir starteten den ersten Satz ungewohnt unsicher. Nach vier eigenen Angriffsfehlern, ging Auerbach bereits 4:2 in Führung ohne ins Schwitzen zu kommen. Danach war die Luft bereits raus. „Die Angst vor einem weiteren, eigenen Fehler schien einfach zu groß.“ So Kapitän Hüter, der weiterhin verletzungsbedingt auf der Tribüne Platz nehmen musste. Dadurch hatte Auerbach einen guten und schnellen Spielaufbau und schlug uns die Bälle nicht abwehrbar auf unsere eigene Seite. Gegen Ende des Satzes konnte wir uns nochmal sammeln, aber die Führung von Auerbach war nicht mehr einholbar. Folglich ging der erste Satz mit 19:25 an die Heimmannschaft.

Zu Beginn des zweiten Satzes, gingen die Gäste aus Rüsselsheim in Führung. Ein anfangs vielversprechender Satz, wurde von Auerbach aber schnell wieder gedreht. Die Führung wurde immer kleiner und man merkte wieder die Anspannung auf den Seiten der Gäste. Es schlichen sich viele Eigenfehler ein und Bälle, die wir zum erbrechen Trainiert haben, endeten oft im Eigenfehler. Trotz aller Bemühungen ging der Satz mit 21:25 an die Auerbacher.

Im letzten Satz zeigte sich nochmal die Klasse beider Teams, sowohl offensiv als auch defensiv. Ohne Druck vertrauten wir auf unsere Stärke in der Blockarbeit, während der TSV wenig eigene Fehler machte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und der Satz blieb spannend bis zum Ende. Schlussendlich gewann der TSV Auerbach auch den letzten Satz knapp mit 24:26.

„Es ist komisch von außen zu sehen, wie sich die eigene Mannschaft selber nach unten drückt. Es gab viele Situationen, bei denen man noch gut hätte angreifen können, doch die Jungs haben sich nicht mehr getraut, weitere Angriffen zu verschlagen. Wenn wir im Training eine Annahmeübung machen, haben die Aufschläger keine Gnade und schießen unseren Annahmeriegel komplett raus. Doch sobald es in den Spieltag geht, merke ich selber, dass wir alle doch mehr Respekt vor der Niederlage haben, als gedacht. Eigentlich haben wir als Aufsteiger wenig zu verlieren, doch wir schaufeln uns selber so ein großes Loch, aus dem wir nur selten wieder raus kommen.“ So das Fazit von Hüter.

 

Wir haben jetzt erstmal etwas Zeit zu verschnaufen und ans uns zu arbeiten. Das nächste Spiel bestreiten wir zu Gast beim SSVG Eichwald am 17.11.2018.

Gespielt haben: Abdul, Felix, Manuel, Max, Michael, Michel, Mirko, Nico, Sven und Tobi.

Trainer war wie gewohnt Lukas.

 

Bis dahin

 

TG Olé!

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